Wie alles begann...


Möbel vom Sperrgut und ein alter flämischer Ofen waren mein Startkapital und der Anfang, meinen Lebenstraum zu verwirklichen. Die Idee zur „Oldiethek“ kam, als ich mich für längere Zeit in einer Reha-Klinik aufhalten musste. Es sollte ein Ort sein, wo ich mich wohlfühlte und in dem sich alles befindet, was ich liebe: alte Autos, Motorräder, Antiquitäten, Kitsch, Trödel und natürlich leckeres und reichhaltiges Essen. Einen Ort der Gemütlichkeit!

Im September 1989 mietete ich eine alte Tanzhalle im rheinischen Rommerskirchen-Butzheim an. Nach erforderlichen Renovierungsmaßnahmen in Eigenleistung, wurde die Halle am 28. Januar 1990 für Freunde und Bekannte eröffnet. Nach und nach fand ich die Liebe zum erlernten Kochberuf wieder. Nachmittags gab es süße Pfannekuchen, abends das gleiche in herzhaft. Geldnot, bedingt durch laufende Renovierungsarbeiten und später den Kauf der Halle sowie Umbauarbeiten, war kein Fremdwort. Ein Geheimnis habe ich nie daraus gemacht.

Von Gästen wurde ich beschenkt mit Geschirr, Besteck, Tischdecken und diversen anderen schönen Dingen. Alles Althergebrachte hat seine eigene Geschichte - deshalb liebe ich es auch so! Manchmal denke ich, es gibt die Oldiethek schon immer und es kommen immer wieder neue Schätze hinzu.